CONF: Privatsammlungen in der Sowjetischen Besatzungszone und der DDR (Kunstsammlungen Chemnitz – 17-18 Sept 2026)

Vom 17. bis 18. September 2026 veranstaltet das Kunsthistorische Institut der Universität Bonn in Kooperation mit den Kunstsammlungen Chemnitz in den Räumlichkeiten der Kunstsammlungen Chemnitz – Kunstsammlungen am Theaterplatz die Tagung „Privatsammlungen in der SBZ und DDR“.

Die Geschichte privater Sammlungen in der Sowjetischen Besatzungszone und der DDR ist bislang nur wenig erforscht. Während staatliche Entzugspraktiken inzwischen verstärkt untersucht werden, fehlen weiterhin grundlegende Studien zu privaten Sammlungen. Dabei sind sie für das Verständnis des Kultursystems zwischen 1945 und 1990 von großer Bedeutung. Trotz der sozialistischen Gesellschaftsordnung konnten private Sammlungen aufgebaut werden. Sie waren jedoch vielfach staatlichen Eingriffen, Enteignungen und politischem Druck ausgesetzt. Die Tagung widmet sich den Voraussetzungen, Praktiken und Folgen privaten Sammelns in der SBZ und DDR.

Die Tagung wird gemeinsam vom Kunsthistorischen Institut der Universität Bonn (Lucy Wasensteiner und Anne-Kathrin Hinz) und von den Kunstsammlungen Chemnitz (Marie Winter) veranstaltet. Gefördert durch die Fritz Thyssen Stiftung.

Für weitere Informationen: https://www.kunstsammlungen-chemnitz.de/privatsammlungen-in-der-sbz-und-ddr/