CONF: Kuenstlernachlaesse in Bibliotheken und Archiven (Berlin, 6-7 Dec 18)

Berlin
Kunstbibliothek der Staatlichen Museen zu Berlin
Stiftung Preußischer Kulturbesitz
Matthäikirchplatz 6
06. – 07.12.2018

Registration deadline: Nov 27, 2018

Künstlernachlässe in Bibliotheken und Archiven – ein Fortbildungsangebot aus der Praxis für die Praxis

Veranstalter: Initiative Fortbildung für wissenschaftliche Spezialbibliotheken und verwandte Einrichtungen e.V.

Künstlernachlässe sind kulturelles Erbe. Als solches sind sie – einmal in der Obhut von Bibliotheken und Archiven – zu sichern, zu erschließen und der Forschung wie auch einer interessierten Öffentlichkeit zugänglich zu machen. Was hier wie die alltägliche Wahrnehmung unserer originären Aufgaben klingt, kann sich allerdings im Zusammenhang mit Künstlernachlässen als eine echte Herausforderung darstellen: Fragen kommen auf, Hilfe wird benötigt.

Wir nehmen in dieser Fortbildungsveranstaltung vorrangig den dokumentarischen Nachlass in den Blick, also Korrespondenzen, Pressematerialien, Rechnungen, Werkdokumentationen, Skizzen, Einladungen zu Vernissagen, Fotos, Notizen, Tagebuchaufzeichnungen und ähnliche Materialien. Diese Zeugnisse aus dem beruflichen und künstlerischen Leben sind zunehmend gefragtes Quellenmaterial für die kunstwissenschaftliche Forschung. Continue reading “CONF: Kuenstlernachlaesse in Bibliotheken und Archiven (Berlin, 6-7 Dec 18)”

ANN: Artists’ Estates, SIK-ISEA (Vaduz, 10 July, 2018 – in German)

Vom Umgang mit Künstler*innen-Nachlässen
– Informationen, Beispiele und Gespräche

10. Juli 2018, 6 – 8 pm
anschliessend Aperitif
Kunstraum Engländerbau
Städtle 37, LI-9490 Vaduz

Um Anmeldung bis am 5. Juli 2018 wird gebeten an rahel.beyerle@sik-isea.ch

Das Schweizerische Institut für Kunstwissenschaft (SIK-ISEA) hat 2017 einen Ratgeber zum Umgang mit Künstlernachlässen herausgegeben. Darin werden Strategien der Bewertung und Vermittlung, die Werkdokumentation und -konservierung, der Umgang mit dokumentarischen Nachlässen und rechtliche Normen erklärt und illustriert.

Nun rücken Erfahrungen im Umgang mit verschiedenen künstlerischen Nachlässen in den Blickpunkt. An wechselnden Standorten in allen Sprachregionen der Schweiz wird solches Wissen im Rahmen von Gesprächsabenden mit einem breiten Publikum geteilt. Ob Erben, zukünftige Erblasser, Nachlassverwalter oder Interessierte: Vor welchen Herausforderungen und Auflagen stehen sie, wie organisieren sie sich? Was bewährt sich und was nicht?

Anne Marie Jehle (1937-2000), Kunsthaus (Selbstporträt), n.d., Fotografie einer Fotocollage, Abreibebuchstaben, 20,8 x 20,8 cm (Detail), Anne Marie Jehle-Stiftung, Vaduz

Zu Gast im Kunstraum Engländerbau, Vaduz – Erfahrungsberichte zu künstlerischen Nachlässen in Liechtenstein

Der fünfte Gesprächsabend dieser Veranstaltungsreihe findet im Kunstraum Engländerbau in Vaduz statt. Mit dem Bericht der Konservatorin Dagmar Streckel zu Anne Marie Jehle (1937–2000) führt er ein Fallbeispiel an, bei welchem eine Stiftung zum Zweck der Erhaltung und Verbreitung eines künstlerischen Erbes gegründet wurde. Ein weiteres Beispiel handelt vom Nachlass der Galerie Haas (gegr. 1968): Wie dieser in den Sammlungsbestand der Stiftung Dokumentation Kunst in Liechtenstein (DKL) überging, die Auffang- sowie Informationsstelle ist, erzählt Stiftungsratspräsident Karl Gassner.
Der Abend wird organisiert von SIK-ISEA und visarte.liechtenstein.

Einleitend sprechen Lilian Hasler, Präsidentin visarte.liechtenstein und Matthias Oberli, Abteilungsleiter Kunstdokumentation SIK-ISEA.

Teilnehmende sind eingeladen, die Ausstellung im Kunstraum Engländerbau 11 Wegbereiter_Innen zu besuchen.