Job: Wiss. Mitarb. “Provenienzforschung” (Stuttgart)

Landeshauptstadt Stuttgart Kulturamt
Stuttgart
01.08.2018-31.12.2020

Dead line: 20.07.2018

Wissenschaftliche/-r Mitarbeiter/-in für das Projekt ‘Provenienzforschung’

baldmöglichst, befristet für die Dauer von 17 Monaten, für das Museum für Stuttgart im StadtPalais gesucht.

Das Museum für Stuttgart ist verantwortlich für die stadthistorische Sammlung, die rund 12.000 Objekte vornehmlich aus dem kultur-, alltags- und handwerksgeschichtlichen Bereich umfasst. Das Museum im StadtPalais ist am 13. April 2018 eröffnet worden. Zum Verantwortungsbereich der Abteilung gehören auch die Museen Hegel-Haus, Stadtmuseum Bad Cannstatt, Städtisches Lapidarium und die Heimatmuseen Möhringen und Plieningen. Ziel des Projekts, das vom Deutschen Zentrum für Kulturgutverluste gefördert wird, ist die systematische Erforschung der Provenienzen von Objekten aus dem Bestand der stadtgeschichtlichen Sammlung, die zwischen 1933 und 1945 erworben wurden.

Die Aufgaben umfassen im Wesentlichen

  • systematische Provenienzrecherche mit dem Ziel einer möglichst lückenlosen Klärung der Eigentums- und Besitzverhältnisse
  • Dokumentation, Präsentation und Publikation von Forschungsergebnissen
  • Aufbau eines “Hausarchivs”
  • Aufbereitung von Ergebnissen für den Mediaguide der Dauerausstellung
  • Kontaktpflege mit dem Deutschen Zentrum für Kulturgutverluste
  • Vernetzung mit ProvenienzforscherInnen anderer Häuser

Wir erwarten von Ihnen

  • ein mit Promotion oder mindestens mit der Note 2,0 abgeschlossenes wissenschaftliches Hochschulstudium im Bereich Geschichtswissenschaft, Kunstgeschichte oder vergleichbaren Studiengängen
  • gute Kenntnisse der Geschichte des 19. und 20. Jahrhunderts unter besonderer Berücksichtigung der Zeit des Nationalsozialismus, der Kunst- und Kulturgeschichte sowie der Geschichte des Kunsthandels
  • Kenntnisse im Bereich der Provenienzrecherche zu NS-verfolgungsbedingt entzogenem Kulturgut sowie zum Diskussionsstand der Provenienzforschung in historischen Museen
  • mehrjährige Erfahrungen in der Museumsarbeit sowie im Umgang mit Museumsobjekten
  • umfassende Erfahrung in der Archivrecherche
  • Interesse an der Arbeit des Museums für Stuttgart und an den Aufgaben des Sammlungsteams Erfahrung im Umgang mit Objektdatenbanken sowie ein routinierter Umgang mit MS-Office Anwendungen und Internetrecherchen werden vorausgesetzt.

Darüber hinaus sollten Sie ausgeprägte Team- und Kommunikationsfähigkeit, Organisationsvermögen und Eigeninitiative mitbringen, möglichst mehr als eine Fremdsprache sprechen und zur flexiblen Gestaltung der Arbeitszeit bereit sein. Wir erwarten außerdem ein hohes Maß an Verantwortungsbewusstsein und eine hohe Sensibilität im Umgang mit Restitutionsangelegenheiten. Eine bestehende Vernetzung mit Provenienzforscher/-innen anderer Museen ist von Vorteil.

Die Vergütung erfolgt nach Entgeltgruppe 13 TVöD. Für weitere Auskünfte steht Ihnen die Sammlungsleiterin Frau Dr. Neumann, Telefon 0711 216-25820, gerne zur Verfügung.

Bewerbungen richten Sie bitte unter Angabe der Kennzahl: 41/0029/2018 bis zum 20. Juli 2018 an das Haupt- und Personalamt der Landeshauptstadt Stuttgart, 70161 Stuttgart.

Bitte senden Sie uns nur Kopien ohne Plastikhüllen o. Ä., da keine Rücksendung erfolgt. Nach Abschluss des Auswahlverfahrens werden alle Unterlagen vernichtet.

Homepage <http://www.stadtpalais-stuttgart.de/aktuell.html>

Reference: <http://hsozkult.geschichte.hu-berlin.de/chancen/type=stellen&id=16652>

Conf: Looted Art and the Art Trade, Raub & Handel – Bonn 11/17

Raub & Handel. Der französische Kunstmarkt unter deutscher Besatzung (1940-1944)

Bonn, Kunst- und Ausstellungshalle der Bundesrepublik Deutschland
30.11.2017-01.12.2017
Registration deadline: 13.11.2017

 

Deutsches Zentrum Kulturgutverluste in cooperation with Deutsches Forum für Kunstgeschichte Paris and Forum Kunst und Markt, Technische Universität Berlin

This year’s conference topic of the German Center for Cultural Heritage, The French art market under German occupation (1940-1944), brings together renowned French and German experts on the systematic art looting in France and presents the most recent research in both countries on this topic.
The case of Hildebrand Gurlitt will feature prominently.

The conference takes place at Kunst- und Ausstellungshalle of the Federal Republic of Germany, Friedrich-Ebert-Allee 4, 53113 Bonn, from 30.11.2017 to 1.12.2017.

Conference languages: French and German, simultaneous interpretation is offered.

Programme below

Places are limited and the organisers strongly advise to book a place soon.

Please contact
Josefine Hannig
Deutsches Zentrum Kulturgutverluste
Humboldstraße 12
39112 Magdeburg
josefine.hannig@kulturgutverluste.de
FAX: 0391 72 77 63 6

registration deadline: 13.11.2017

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CONF: The Removal of cultural goods in the Soviet Zone and the GDR, 21 Nov, Magdeburg

screen-shot-2016-11-12-at-22-01-43The Removal of cultural goods in the Soviet Zone and the GDR – The state of research and prospects

21 November, 2016, Magdeburg

The tasks of the German Center for Cultural Heritage include, in addition to the primary research on looted art during the Nazi period, to encourage essential research into the expropriations in the Soviet Zone of Occupation (SBZ) and in the GDR.

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