CONF: Sammeln und Ausstellen global? (Duesseldorf, 1 Feb 19)

Ein Studientag anlässlich der Ausstellung Museum global. Mikrogeschichten einer ex-zentrischen Moderne

Seit seiner Entstehung im 18. Jahrhundert ist das Museum ein Ort permanenter Neu- und Umordnungen. Sammlungen haben den Anspruch von Dauer. Gleichwohl ist der Umgang mit ihnen – ihre Präsentation, Erforschung und Vermittlung – immer wieder durch Perspektivwechsel bestimmt. Unter den Vorzeichen postkolonialer Theoriebildung und den geopolitischen Veränderungen seit Ende des Kalten Krieges setzte in den letzten Jahrzehnten ein grundlegendes Umdenken ein. Was bedeutet Sammeln und Ausstellen in einem globalen Rahmen, insbesondere für ein Museum wie die Kunstsammlung Nordrhein-Westfalen, deren Sammlung maßgeblich durch das europäisch-nordamerikanische Narrativ der Moderne geprägt ist?  

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