EDU: Universitätslehrgang Kunstrecht (Vienna, Jan 2019)

Universitätslehrgang Kunstrecht

Der Universitätslehrgang Kunstrecht startet im Jänner 2019 an der Fakultät für Rechtswissenschaften der Sigmund Freud PrivatUniversität.

Unter Kunstrecht versteht man den Schutz und die Pflege von Kulturgut und Weltkulturerbe, aber auch Kunsthandel, das Recht der Kunstauktionen und Kunstversicherungsrecht auf interdisziplinärer und transnationaler Ebene.

Im Fokus des Zertifikatskurses stehen brisante Themen wie der internationale Kulturgüterschutz, Denkmalschutz, Museologie, Kunstprivatrecht, sowie Urheber- und Persönlichkeitsrecht des Künstlers. Zudem spielen ökonomische Anknüpfungen und das Recht der internationalen Konventionen – etwa UNESCO, UNIDROIT und EU Recht – eine wichtige Rolle. Aktuelle Themen wie Rechtsfragen der Kunstfälschung, Restitution von Kulturgut und Provenienzforschung oder die Rolle des Kunstsachverständigen vor dem Hintergrund der nationalen und internationalen Gesetzeslage und Rechtsprechung werden diskutiert. Continue reading “EDU: Universitätslehrgang Kunstrecht (Vienna, Jan 2019)”

ANN: Ringvorlesung: Sammlungen – Provenienz – Kulture (Wuerzburg, 18 Oct 18-31 Jan 19)

Universität Würzburg
Hörsaal 5 im Philosophiegebäude am Hubland Süd
18.10.2018 – 31.01.2019

WS 2018/19, jeweils Do.
18:15–20 Uhr

Eintritt frei

Ringvorlesung der Fächer Geschichte, Kunstgeschichte und Museologie der Universität Würzburg in Kooperation mit dem Museum für Franken und dem Museum am Dom.

Organisation: Dr. habil. Susanne Müller-Bechtel mit Prof. Dr. Eckhard Leuschner, Prof. Dr. Guido Fackler und Prof. Dr. Anuschka Tischer.

Seit dem Wintersemester 2016/17 wird an der Julius-Maximilians-Universität Würzburg der interdisziplinäre Masterstudiengang „Sammlungen – Provenienz – Kulturelles Erbe“ (SPKE) als erster seiner Art hierzulande angeboten. Er reagiert auf die zunehmenden kulturpolitischen Herausforderungen der Provenienzforschung und die gesteigerten Anforderungen an das Sammeln, Bewahren und Erforschen von Kunst- und Kulturgütern (Cultural Heritage). Dabei bietet die Zusammenarbeit der Fächer Kunstgeschichte, Museologie/Museumswissenschaft und Geschichte breite theoretische Grundlagen, aber auch individuelle Möglichkeiten fachlicher Vertiefung.

In der nunmehr dritten Ausgabe der SPKE-Ringvorlesung diskutieren namhafte Referentinnen und Referenten prinzipielle Fragen der Provenienzforschung und des Kulturgutschutzes, stellen damit befasste Einrichtungen vor, decken Verstrickungen von Politik, Kunstmarkt und Kunsthandel auf oder untersuchen exemplarisch unterschiedliche Sammlungsprofile und Sammlerpersönlichkeiten. Mit dem Galeristen, Mäzen und Verleger Egidio Marzona spricht einer der wichtigsten Sammler der Avantgarden des 20. Jahrhunderts über seine Leidenschaft.

PROGRAMM

18.10. 2018
JOHANNA POLTERMANN (AK Provenienzforschung e.V. / Staatsgalerie Stuttgart):
Der Arbeitskreis Provenienzforschung e.V. – Rückblick, Status quo und Perspektiven.

25.10.2018
ADELHEID RASCHE (Sammlung Textilien, Kleidung und Schmuck, Germanisches Nationalmuseum, Nürnberg):
Ewig in Mode? Kleidung und Textilien als museales Sammlungsobjekt.

8.11. 2018
INA K. UPHOFF (Forschungsstelle Historische Bildmedien, Julius-Maximilians-Universität, Würzburg):
Schulwandbilder und die Erziehung des Blicks. Die Sammlung der Forschungsstelle Historische Bildmedien.

22.11. 2018
ULRICH HEINEN (Professur für Gestaltungstechnik und Kunstgeschichte, Bergische Universität Wuppertal):
Rubens als Sammler.

29.11. 2018
(ABWEICHENDER VERANSTALTUNGSORT: Museum am Dom)
Über das Sammeln – Gespräch mit dem Kunstsammler EGIDIO MARZONA.

6.12. 2018
WOLFGANG AUGUSTYN (Zentralinstitut für Kunstgeschichte, München):
Alexander Duke of Hamilton in Italien und Frankreich – zu einer adeligen Sammlung vom Ende des 18. Jahrhunderts.

13.12. 2018
MARLEN TOPP (Landessstelle für die nichtstaatlichen Museen in Bayern, München):
Die französische Porzellanmanufaktur Sèvres und ihre Auftragsarbeiten für Hermann Göring. Quellenlage, Order, Anfertigung, Verbleib.

10.1. 2019

MARIA OBENAUS (Deutsches Zentrum Kulturgutverluste, Magdeburg/ Staatliche Kunstsammlungen Dresden):
Kunst in Bewegung. Provenienzforschung und Kulturgutschutz in Vergangenheit und Gegenwart.

17.1. 2019
MARKUS HILGERT (Generalsekretär der Kulturstiftung der Länder, Berlin):
Handel mit Kulturgütern: Grundlagen, Rahmenbedingungen und Kontroversen.

24.1. 2019
FRANCINE GIESE (Kunsthistorisches Institut, Universität Zürich):
Wie schützt und pflegt man einen transkulturellen Baubestand?

31.1. 2019
MEIKE HOPP (Zentralinstitut für Kunstgeschichte, München):
Kunstmarktforschung – Kontextforschung – Provenienzforschung.

Weitere Informationen: https://www.phil.uni-wuerzburg.de/sammlungen_provenienz/studium/

Reference: ANN: Ringvorlesung: Sammlungen – Provenienz – Kulture (Würzburg, 18 Oct 18-31 Jan 19). In: ArtHist.net, Oct 16, 2018. <https://arthist.net/archive/19254>.

CONF: Provenienzforschung, Kunst- und Kulturgutschutzrecht (Bonn, 23-24 Oct 18)

Universitätsclub Bonn
Konviktstraße 9
D – 53113 Bonn

Feierliche Auftaktveranstaltung der Alfried Krupp von Bohlen und Halbach Stiftungslehrstühle für Provenienzforschung, Kunst- und Kulturgutschutzrecht an der Universität Bonn.

Die Forschungsstelle Provenienzforschung, Kunst- und Kulturgutrecht lädt ab Dienstag, den 23. Oktober zur Auftaktveranstaltung der Alfried Krupp von Bohlen und Halbach Stiftungslehrstühle für Provenienzforschung, Kunst- und Kulturgutschutzrecht mit anschließender Fachkonferenz der Forschungsstelle Provenienzforschung, Kunst- und Kulturgutschutzrecht (FPK) an der Universität Bonn ein.

Die Auftaktveranstaltung beginnt am Dienstag, 23. Oktober um 18:30 Uhr im Universitätsclub Bonn (Konviktstr. 9) mit einem Empfang. Am Mittwoch, 24. Oktober schließt ab 10 Uhr die dreiteilige Fachkonferenz der Forschungsstelle Provenienzforschung, Kunst- und Kulturgutschutzrecht (FPK) an. Der dritte Teil der Konferenz umfasst einen Besuch des Arp-Museums Bahnhof Rolandseck (Hans-Arp-Allee 1, Remagen).

Anmeldung per E-Mail: sekretariat.weller@jura.uni-bonn.de

PROGRAMM Continue reading “CONF: Provenienzforschung, Kunst- und Kulturgutschutzrecht (Bonn, 23-24 Oct 18)”

Book out now: H.C. Löhr, Kunst als Waffe (Reimer Mann Verlag 2018)

Kunst als Waffe – Der Einsatzstab Reichsleiter Rosenberg

Ideologie und Kunstraub im “Dritten Reich”

H.C. Loehr_Kunst als Waffe

Sofort lieferbar. Erschienen August 2018 

Erste Monografie zum Kunstraub des „Einsatzstabs Reichsleiter Rosenberg“

Alfred Rosenberg war einer der größten Kunsträuber aller Zeiten. Der Gefolgsmann von Adolf Hitler ließ während des Zweiten Weltkrieges mit seinen »Einsatzstab« über 21.000 Kunstwerke beschlagnahmen.

Mit den geraubten Kunstwerken plante er ein neues Museum in Berlin. Darüber hinaus raubte der Chefideologe des Nationalsozialismus auch viele Bücher und Akten aus dem Besitz von Juden, Freimaurern und sowjetischen Institutionen. Mit diesem Material wollte er die Gegner des Nationalsozialismus bekämpfen. Es gelang Rosenberg, sich gegen Konkurrenten zu behaupten und bis zum Ende des Dritten Reiches die Kontrolle über die geraubten Objekte zu behalten. Nicht alle wurden nach dem Krieg von der US-Army in den Depots des ERR gefunden – bis heute sind viele verschollen. Das Buch enthält einen Katalog mit bislang unveröffentlichten Fotos einiger dieser Werke, deren Wiederentdeckung dadurch vielleicht eher gelingen kann. Noch während des Krieges hatte Rosenberg durch Tauschgeschäfte in Paris Werke abgegeben. Eines dieser Gemälde fand sich 2012 in der Münchner Kunstsammlung Gurlitt. Dies zeigt, wie dringend und aktuell das Thema Kunstraub bis heute ist.

Der Autor
Hanns Christian Löhr arbeitet als Historiker und freiberuflicher Provenienzforscher in Berlin. Im Gebr. Mann Verlag erschienen von ihm Studien über die Sammlung Göring (»Der eiserne Sammler«) und über Hitlers Museumspläne für die Stadt Linz a. d. Donau (»Das Braune Haus der Kunst«). Der aktuelle Band bildet den Abschluss seiner Trilogie zum deutschen Kunstraub während des Zweiten Weltkrieges.

208 S. m. 20 sw-Abb., 22 x 27 cm, Hardcover
ISBN 978-3-7861-2806-9
49,00 € [D]

ANN: Lecture Series: Provenance Research / Provenienzforschung (Saarbruecken, 4 Oct 17-7 Feb 18)

HERKUNFT UNGEWISS? – Kunstwerke und ihre Besitzergeschichte

Öffentliche Ringvorlesung zur Provenienzforschung in Kooperation zwischen der Stiftung Saarländischer Kulturbesitz und dem Institut für Kunstgeschichte der Universität des Saarlandes

Provenienzforschung ist ein zentrales Feld heutiger Museumsarbeit, das sich mit der Eigentumsgeschichte von Kunstwerken und Sammlungsobjekten beschäftigt. Heikle Fälle stellen insbesondere jene Werke dar, die in der Zeit des Nationalsozialismus ihren Besitzern entzogen oder während des Zweiten Weltkrieges geraubt und verlagert wurden. Schwierige Rechtsfragen und berührende persönliche Schicksale kennzeichnen die Arbeit der Provenienzforschung. Aber auch historisch gewachsene archäologische und ethnologische Sammlungen des 19. Jahrhunderts erfordern die Erforschung ihrer ursprünglichen Besitzerverhältnisse.

Die Sonderausstellung „Der Berliner Skulpturenfund“ im Museum für Vor- und Frühgeschichte am Schlossplatz wird auch das Schicksal der Saarbrücker Sammlungen in Krieg und Nationalsozialismus präsentieren. Eine eigene Ringvorlesung in Zusammenarbeit mit dem Institut der Kunstgeschichte der Universität des Saarlandes macht daher gehend das Forschungsfeld der Provenienzforschung einer breiteren Öffentlichkeit zugänglich. Namhafte Experten wie Prof.Dr.Dr.h.c.mult. Hermann Parzinger (Präsident der Stiftung Preußischer Kulturbesitz) und Dr. Andreas Hüneke (Forschungsstelle „Entartete Kunst“ der Freien Universität Berlin) geben Einblicke zu bis heute kriegsbedingt verlagerter Beutekunst in Russland und verfemten Künstlern im Dritten Reich. Continue reading “ANN: Lecture Series: Provenance Research / Provenienzforschung (Saarbruecken, 4 Oct 17-7 Feb 18)”

Conf: Looted Art and the Art Trade, Raub & Handel – Bonn 11/17

Raub & Handel. Der französische Kunstmarkt unter deutscher Besatzung (1940-1944)

Bonn, Kunst- und Ausstellungshalle der Bundesrepublik Deutschland
30.11.2017-01.12.2017
Registration deadline: 13.11.2017

 

Deutsches Zentrum Kulturgutverluste in cooperation with Deutsches Forum für Kunstgeschichte Paris and Forum Kunst und Markt, Technische Universität Berlin

This year’s conference topic of the German Center for Cultural Heritage, The French art market under German occupation (1940-1944), brings together renowned French and German experts on the systematic art looting in France and presents the most recent research in both countries on this topic.
The case of Hildebrand Gurlitt will feature prominently.

The conference takes place at Kunst- und Ausstellungshalle of the Federal Republic of Germany, Friedrich-Ebert-Allee 4, 53113 Bonn, from 30.11.2017 to 1.12.2017.

Conference languages: French and German, simultaneous interpretation is offered.

Programme below

Places are limited and the organisers strongly advise to book a place soon.

Please contact
Josefine Hannig
Deutsches Zentrum Kulturgutverluste
Humboldstraße 12
39112 Magdeburg
josefine.hannig@kulturgutverluste.de
FAX: 0391 72 77 63 6

registration deadline: 13.11.2017

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Job: 1 Research Assistant for ‘Provenance Research’ (DHM Berlin)

Stiftung Deutsches Historisches Museum, Berlin
Application dead-line: 25.08.2017

Stiftung Deutsches Historisches Museum has a job opening as Research Assistant for Provenance Research for two years in Berlin.

The rest of the post is in German. Continue reading “Job: 1 Research Assistant for ‘Provenance Research’ (DHM Berlin)”