ANN: Ringvorlesung: Sammlungen – Provenienz – Kulture (Wuerzburg, 18 Oct 18-31 Jan 19)

Sammlungen – Provenienz – Kulturelles Erbe (SPKE)

Universität Würzburg
Hörsaal 5 im Philosophiegebäude am Hubland Süd
18.10.2018 – 31.01.2019

Öffentliche Ringvorlesung
WS 2018/19, jeweils Do., 18:15–20 Uhr,

Eintritt frei

Ringvorlesung der Fächer Geschichte, Kunstgeschichte und Museologie der Universität Würzburg in Kooperation mit dem Museum für Franken und dem Museum am Dom.

Organisation: Dr. habil. Susanne Müller-Bechtel mit Prof. Dr. Eckhard Leuschner, Prof. Dr. Guido Fackler und Prof. Dr. Anuschka Tischer.

Seit dem Wintersemester 2016/17 wird an der Julius-Maximilians-Universität Würzburg der interdisziplinäre Masterstudiengang „Sammlungen – Provenienz – Kulturelles Erbe“ (SPKE) als erster seiner Art hierzulande angeboten. Er reagiert auf die zunehmenden kulturpolitischen Herausforderungen der Provenienzforschung und die gesteigerten Anforderungen an das Sammeln, Bewahren und Erforschen von Kunst- und Kulturgütern (Cultural Heritage). Dabei bietet die Zusammenarbeit der Fächer Kunstgeschichte, Museologie/Museumswissenschaft und Geschichte breite theoretische Grundlagen, aber auch individuelle Möglichkeiten fachlicher Vertiefung.

In der nunmehr dritten Ausgabe der SPKE-Ringvorlesung diskutieren namhafte Referentinnen und Referenten prinzipielle Fragen der Provenienzforschung und des Kulturgutschutzes, stellen damit befasste Einrichtungen vor, decken Verstrickungen von Politik, Kunstmarkt und Kunsthandel auf oder untersuchen exemplarisch unterschiedliche Sammlungsprofile und Sammlerpersönlichkeiten. Mit dem Galeristen, Mäzen und Verleger Egidio Marzona spricht einer der wichtigsten Sammler der Avantgarden des 20. Jahrhunderts über seine Leidenschaft.

PROGRAMM

18.10. 2018
JOHANNA POLTERMANN (AK Provenienzforschung e.V. / Staatsgalerie Stuttgart):
Der Arbeitskreis Provenienzforschung e.V. – Rückblick, Status quo und Perspektiven.

25.10.2018
ADELHEID RASCHE (Sammlung Textilien, Kleidung und Schmuck, Germanisches Nationalmuseum, Nürnberg):
Ewig in Mode? Kleidung und Textilien als museales Sammlungsobjekt.

8.11. 2018
INA K. UPHOFF (Forschungsstelle Historische Bildmedien, Julius-Maximilians-Universität, Würzburg):
Schulwandbilder und die Erziehung des Blicks. Die Sammlung der Forschungsstelle Historische Bildmedien.

22.11. 2018
ULRICH HEINEN (Professur für Gestaltungstechnik und Kunstgeschichte, Bergische Universität Wuppertal):
Rubens als Sammler.

29.11. 2018 (ABWEICHENDER VERANSTALTUNGSORT: Museum am Dom)
Über das Sammeln – Gespräch mit dem Kunstsammler EGIDIO MARZONA.

6.12. 2018
WOLFGANG AUGUSTYN (Zentralinstitut für Kunstgeschichte, München):
Alexander Duke of Hamilton in Italien und Frankreich – zu einer adeligen Sammlung vom Ende des 18. Jahrhunderts.

13.12. 2018
MARLEN TOPP (Landessstelle für die nichtstaatlichen Museen in Bayern, München):
Die französische Porzellanmanufaktur Sèvres und ihre Auftragsarbeiten für Hermann Göring. Quellenlage, Order, Anfertigung, Verbleib.

10.1. 2019
MARIA OBENAUS (Deutsches Zentrum Kulturgutverluste, Magdeburg/ Staatliche Kunstsammlungen Dresden):
Kunst in Bewegung. Provenienzforschung und Kulturgutschutz in Vergangenheit und Gegenwart.

17.1. 2019
MARKUS HILGERT (Generalsekretär der Kulturstiftung der Länder, Berlin):
Handel mit Kulturgütern: Grundlagen, Rahmenbedingungen und Kontroversen.

24.1. 2019
FRANCINE GIESE (Kunsthistorisches Institut, Universität Zürich):
Wie schützt und pflegt man einen transkulturellen Baubestand?

31.1. 2019
MEIKE HOPP (Zentralinstitut für Kunstgeschichte, München):
Kunstmarktforschung – Kontextforschung – Provenienzforschung.

Weitere Informationen:
https://www.phil.uni-wuerzburg.de/sammlungen_provenienz/studium/

Reference: ANN: Ringvorlesung: Sammlungen – Provenienz – Kulture (Würzburg, 18 Oct 18-31 Jan 19). In: ArtHist.net, Oct 16, 2018. <https://arthist.net/archive/19254>.

ANN: Ringvorlesung: Sammlungen – Provenienz – Kulture (Wuerzburg, 18 Oct 18-31 Jan 19)

Universität Würzburg
Hörsaal 5 im Philosophiegebäude am Hubland Süd
18.10.2018 – 31.01.2019

WS 2018/19, jeweils Do.
18:15–20 Uhr

Eintritt frei

Ringvorlesung der Fächer Geschichte, Kunstgeschichte und Museologie der Universität Würzburg in Kooperation mit dem Museum für Franken und dem Museum am Dom.

Organisation: Dr. habil. Susanne Müller-Bechtel mit Prof. Dr. Eckhard Leuschner, Prof. Dr. Guido Fackler und Prof. Dr. Anuschka Tischer.

Seit dem Wintersemester 2016/17 wird an der Julius-Maximilians-Universität Würzburg der interdisziplinäre Masterstudiengang „Sammlungen – Provenienz – Kulturelles Erbe“ (SPKE) als erster seiner Art hierzulande angeboten. Er reagiert auf die zunehmenden kulturpolitischen Herausforderungen der Provenienzforschung und die gesteigerten Anforderungen an das Sammeln, Bewahren und Erforschen von Kunst- und Kulturgütern (Cultural Heritage). Dabei bietet die Zusammenarbeit der Fächer Kunstgeschichte, Museologie/Museumswissenschaft und Geschichte breite theoretische Grundlagen, aber auch individuelle Möglichkeiten fachlicher Vertiefung.

In der nunmehr dritten Ausgabe der SPKE-Ringvorlesung diskutieren namhafte Referentinnen und Referenten prinzipielle Fragen der Provenienzforschung und des Kulturgutschutzes, stellen damit befasste Einrichtungen vor, decken Verstrickungen von Politik, Kunstmarkt und Kunsthandel auf oder untersuchen exemplarisch unterschiedliche Sammlungsprofile und Sammlerpersönlichkeiten. Mit dem Galeristen, Mäzen und Verleger Egidio Marzona spricht einer der wichtigsten Sammler der Avantgarden des 20. Jahrhunderts über seine Leidenschaft.

PROGRAMM

18.10. 2018
JOHANNA POLTERMANN (AK Provenienzforschung e.V. / Staatsgalerie Stuttgart):
Der Arbeitskreis Provenienzforschung e.V. – Rückblick, Status quo und Perspektiven.

25.10.2018
ADELHEID RASCHE (Sammlung Textilien, Kleidung und Schmuck, Germanisches Nationalmuseum, Nürnberg):
Ewig in Mode? Kleidung und Textilien als museales Sammlungsobjekt.

8.11. 2018
INA K. UPHOFF (Forschungsstelle Historische Bildmedien, Julius-Maximilians-Universität, Würzburg):
Schulwandbilder und die Erziehung des Blicks. Die Sammlung der Forschungsstelle Historische Bildmedien.

22.11. 2018
ULRICH HEINEN (Professur für Gestaltungstechnik und Kunstgeschichte, Bergische Universität Wuppertal):
Rubens als Sammler.

29.11. 2018
(ABWEICHENDER VERANSTALTUNGSORT: Museum am Dom)
Über das Sammeln – Gespräch mit dem Kunstsammler EGIDIO MARZONA.

6.12. 2018
WOLFGANG AUGUSTYN (Zentralinstitut für Kunstgeschichte, München):
Alexander Duke of Hamilton in Italien und Frankreich – zu einer adeligen Sammlung vom Ende des 18. Jahrhunderts.

13.12. 2018
MARLEN TOPP (Landessstelle für die nichtstaatlichen Museen in Bayern, München):
Die französische Porzellanmanufaktur Sèvres und ihre Auftragsarbeiten für Hermann Göring. Quellenlage, Order, Anfertigung, Verbleib.

10.1. 2019

MARIA OBENAUS (Deutsches Zentrum Kulturgutverluste, Magdeburg/ Staatliche Kunstsammlungen Dresden):
Kunst in Bewegung. Provenienzforschung und Kulturgutschutz in Vergangenheit und Gegenwart.

17.1. 2019
MARKUS HILGERT (Generalsekretär der Kulturstiftung der Länder, Berlin):
Handel mit Kulturgütern: Grundlagen, Rahmenbedingungen und Kontroversen.

24.1. 2019
FRANCINE GIESE (Kunsthistorisches Institut, Universität Zürich):
Wie schützt und pflegt man einen transkulturellen Baubestand?

31.1. 2019
MEIKE HOPP (Zentralinstitut für Kunstgeschichte, München):
Kunstmarktforschung – Kontextforschung – Provenienzforschung.

Weitere Informationen: https://www.phil.uni-wuerzburg.de/sammlungen_provenienz/studium/

Reference: ANN: Ringvorlesung: Sammlungen – Provenienz – Kulture (Würzburg, 18 Oct 18-31 Jan 19). In: ArtHist.net, Oct 16, 2018. <https://arthist.net/archive/19254>.

CONF: Provenienzforschung, Kunst- und Kulturgutschutzrecht (Bonn, 23-24 Oct 18)

Universitätsclub Bonn
Konviktstraße 9
D – 53113 Bonn

Feierliche Auftaktveranstaltung der Alfried Krupp von Bohlen und Halbach Stiftungslehrstühle für Provenienzforschung, Kunst- und Kulturgutschutzrecht an der Universität Bonn.

Die Forschungsstelle Provenienzforschung, Kunst- und Kulturgutrecht lädt ab Dienstag, den 23. Oktober zur Auftaktveranstaltung der Alfried Krupp von Bohlen und Halbach Stiftungslehrstühle für Provenienzforschung, Kunst- und Kulturgutschutzrecht mit anschließender Fachkonferenz der Forschungsstelle Provenienzforschung, Kunst- und Kulturgutschutzrecht (FPK) an der Universität Bonn ein.

Die Auftaktveranstaltung beginnt am Dienstag, 23. Oktober um 18:30 Uhr im Universitätsclub Bonn (Konviktstr. 9) mit einem Empfang. Am Mittwoch, 24. Oktober schließt ab 10 Uhr die dreiteilige Fachkonferenz der Forschungsstelle Provenienzforschung, Kunst- und Kulturgutschutzrecht (FPK) an. Der dritte Teil der Konferenz umfasst einen Besuch des Arp-Museums Bahnhof Rolandseck (Hans-Arp-Allee 1, Remagen).

Anmeldung per E-Mail: sekretariat.weller@jura.uni-bonn.de

PROGRAMM Continue reading “CONF: Provenienzforschung, Kunst- und Kulturgutschutzrecht (Bonn, 23-24 Oct 18)”

Job: Wiss. Mitarb. “Provenienzforschung” (Stadt Emden)

Stadt Emden
01.01.2019-31.12.2020

Bewerbungsschluss: 19.10.2018

Unser Profil:
Träger des Ostfriesischen Landesmuseums Emden (OLME) sind zu gleichen Teilen die Stadt Emden und die Gesellschaft für bildende Kunst und vaterländische Altertümer, die der viertälteste Kunst- und Kulturverein Deutschlands ist. Das OLME beherbergt eine nahezu vollständig gerettete Sammlung über den zweiten Weltkrieg und verfügt damit über die älteste Museumssammlung in Ostfriesland. Im Jahr 2015 wurde unserem Museum das Museumsgütesiegel verliehen.

Ihre Aufgaben u. a.:

  • Untersuchung von Beständen, die bereits vor 1933 angelegt wurden und in den Jahren 1933 bis 1945 Zugänge zu verzeichnen hatten
  • Objektuntersuchung von Käufen, Schenkungen und Übernahmen nach dem Jahr 1945, deren Herkunft unklar ist
  • Die Objektgruppen der bildende Kunst und der Volkskunde rücken dabei in den Vordergrund.

Continue reading “Job: Wiss. Mitarb. “Provenienzforschung” (Stadt Emden)”

CONF: German/American Provenance Research Exchange Program (Munich, 8-10 Oct 18)

German/American Provenance Research Exchange Program for Museum Professionals
(PREP) – PUBLIC PROGRAM IN MUNICH

Zentralinstitut für Kunstgeschichte, München, October 8 – 12, 2018

PREP brings together, for the first time, museum professionals from Germany and the United States who specialize in World War II-era provenance projects for a 3-year systematic exchange of methods and practices with which both countries have approached the issues pertaining to Holocaust-era art looting. Through its rapidly-expanding research network, support of technological advances to record and share data, and mentoring a new generation of provenance researchers, PREP facilitates and speeds up this research. It also widens the scope of WWII-era provenance research, which to date has prioritized painting, sculpture, and Judaica, by including Asian art, decorative arts, antiquities, and works on paper.

PREP is primarily funded by the German Program for Transatlantic Encounters, and by the Federal Government Commissioner for Culture and the Media and the Smithsonian Women’s Committee. Co-organized by the Smithsonian Institution and the Stiftung Preußischer Kulturbesitz/Staatliche Museen zu Berlin, PREP’s partners are The Metropolitan Museum of Art, New York, the Getty Research Institute, Los Angeles, the Staatliche Kunstsammlungen Dresden and the Zentralinstitut für Kunstgeschichte Munich. The Deutsches Zentrum Kulturgutverluste (German Lost Art Foundation) is an advisory consultant.

PUBLIC PROGRAM: Continue reading “CONF: German/American Provenance Research Exchange Program (Munich, 8-10 Oct 18)”

JOB: Leitung Provenienzforschung, Kunstmuseum Basel

Application deadline: Oct 10, 2019

Die einzigartige Geschichte der Öffentlichen Kunstsammlung Basel sowie die herausragende Qualität und internationale Ausrichtung ihrer Bestände verpflichtet das Kunstmuseum Basel zur Institutionalisierung einer Provenienzforschung, die dieser Bedeutung angemessenen ist. Das Haus sucht daher zum nächstmöglichen Zeitpunkt und zunächst befristet auf die Dauer von drei Jahren eine/n

Leiter/in Provenienzforschung (100%)

Ihre Aufgaben

  • Leitung einer arbeitsteilig organisierten Provenienzforschung am Kunstmuseum Basel nach professionellen Forschungs- und Dokumentationsstandards.
  • Repräsentieren des Museums in provenienzbezogenen Fragen.
  • Selbständiges Erforschen, Erschliessen und Dokumentieren der Provenienzen der Sammlungen des Kunstmuseums Basel.
  • Konzipieren, Durchführen, Betreuen und Koordinieren von Forschungsprojekten.

Unsere Anforderungen

  • Abgeschlossenes Studium der Kunstgeschichte
  • Mindestens zweijährige Berufserfahrung in der Provenienzforschung in einem Museum, einem Archiv oder im Kunsthandel.
  • Erfahrung in der Konzeption und Durchführung von Projekten.
  • Sehr gute mündliche sowie schriftliche Kenntnisse in deutscher, englischer und französischer Sprache.
  • Sehr gute Kommunikationsfähigkeiten sowie sicheres und vermittelndes Auftreten.
  • Sensibilität für die politische und historische Bedeutung der Forschungsarbeit.

Unser Angebot
Wir bieten Ihnen die Möglichkeit, das Profil eines Provenienzforschungsfeldes von nationaler und internationaler Relevanz massgeblich mitzugestalten und das Kunstmuseum Basel auf diesem Feld zu repräsentieren. Die Anstellungsbedingungen entsprechen den kantonalen Richtlinien.

Kontakt
Für weitere Auskünfte steht Ihnen Frau Dr. Anita Haldemann, Leiterin Kupferstichkabinett, Tel.:+41 (61) 206 62 74 zur Verfügung.

Bewerbung
Ihre vollständigen Bewerbungsunterlagen richten Sie bitte elektronisch an pd-personalabteilung@bs.ch oder per Post an Präsidialdepartement, Personalabteilung, Referenz “Leiter/in Provenienzforschung”, Rathaus – Marktplatz 9, CH 4001 Basel

Reference: JOB: Leitung Provenienzforschung, Kunstmuseum Basel. In: ArtHist.net, Sep 16, 2018. <https://arthist.net/archive/18880>.

JOB: Leitung Provenienzforschung, Kunstmuseum Basel

Application deadline: Oct 10, 2019

Die einzigartige Geschichte der Öffentlichen Kunstsammlung Basel sowie die herausragende Qualität und internationale Ausrichtung ihrer Bestände verpflichtet das Kunstmuseum Basel zur Institutionalisierung einer Provenienzforschung, die dieser Bedeutung angemessenen ist. Das Haus sucht daher zum nächstmöglichen Zeitpunkt und zunächst befristet auf die Dauer von drei Jahren eine/n

Leiter/in Provenienzforschung (100%)

Ihre Aufgaben

  • Leitung einer arbeitsteilig organisierten Provenienzforschung am Kunstmuseum Basel nach professionellen Forschungs- und Dokumentationsstandards.
  • Repräsentieren des Museums in provenienzbezogenen Fragen.
  • Selbständiges Erforschen, Erschliessen und Dokumentieren der Provenienzen der Sammlungen des Kunstmuseums Basel.
  • Konzipieren, Durchführen, Betreuen und Koordinieren von Forschungsprojekten.

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