STIP: Provenienzforschung fuer Museen (PREP), Dresden/Washington, 2019

Staatliche Kunstsammlungen in Dresden/Smithsonian Institution in Washington, 01.01. – 31.12.2019

Application deadline: Sep 28, 2018

Deutsch-Amerikanisches Austauschprogramm zur Provenienzforschung für Museen (PREP), 2019

Das deutsch-amerikanische Austauschprogramm PREP wurde von der Stiftung Preußischer Kulturbesitz und der Smithsonian Institution eingerichtet. Ziel ist die systematische Vernetzung der Provenienzforscher in Museen beider Länder.

PREP steht für German/American Provenance Research Exchange Program for Museum Professionals. Das deutsch-amerikanische Austauschprogramm wendet sich an Museumsfachleute aus Deutschland und den USA, die mit Provenienzforschung und der Erforschung des nationalsozialistischen Kunstraubs befasst sind. Vorrangiges Ziel ist der Aufbau eines professionellen Netzwerkes. Thematisch wird das Programm verstärkt asiatische Kunst, Kunstgewerbe sowie Grafik/Arbeiten auf Papier einbeziehen und so den Rahmen der bisherigen Provenienzforschung zur NS-Zeit erweitern. Continue reading “STIP: Provenienzforschung fuer Museen (PREP), Dresden/Washington, 2019”

TALK: Title insurance for cultural property (Vienna, 28 June, in German)

Pflichtversicherungen gegen Ansprüche auf Kulturgut?
Ein Vorschlag zur nachhaltigen Konfliktlösung zwischen Anspruchstellern und Besitzern von Raubkunst

Donnerstag, 28. Juni 2018, um 12.00 Uhr c.t.,
Ahnensaal des Bundesdenkmalamts, Hofburg (Säulenstiege)
Wien I

Eintritt frei

TIAMSA Co-Chair Johannes Nathan discusses a proposal for title insurance for cultural property (hosted by the Austrian Commission for Provenance Research; in German)

In this talk, Johannes Nathan will further discuss a proposal which he briefly presented at the recent ‘Spoliation Conference’ (National Gallery London, 12 September 2017). This talk (in German) forms part of the ‘Mittagsgespräche‘ related to matters concerning provenance research and displaced or looted art

Thursday, 28. June 2018, 12:15, Ahnensaal des Bundesdenkmalamts, Hofburg (Säulenstiege)
Vienna I

Open to all

 Program: Mittagsgespräch_Nathan (pdf)

Job: Wiss. Mitarb. “Provenienzforschung” (Stuttgart)

Landeshauptstadt Stuttgart Kulturamt
Stuttgart
01.08.2018-31.12.2020

Dead line: 20.07.2018

Wissenschaftliche/-r Mitarbeiter/-in für das Projekt ‘Provenienzforschung’

baldmöglichst, befristet für die Dauer von 17 Monaten, für das Museum für Stuttgart im StadtPalais gesucht.

Das Museum für Stuttgart ist verantwortlich für die stadthistorische Sammlung, die rund 12.000 Objekte vornehmlich aus dem kultur-, alltags- und handwerksgeschichtlichen Bereich umfasst. Das Museum im StadtPalais ist am 13. April 2018 eröffnet worden. Zum Verantwortungsbereich der Abteilung gehören auch die Museen Hegel-Haus, Stadtmuseum Bad Cannstatt, Städtisches Lapidarium und die Heimatmuseen Möhringen und Plieningen. Ziel des Projekts, das vom Deutschen Zentrum für Kulturgutverluste gefördert wird, ist die systematische Erforschung der Provenienzen von Objekten aus dem Bestand der stadtgeschichtlichen Sammlung, die zwischen 1933 und 1945 erworben wurden.

Die Aufgaben umfassen im Wesentlichen

  • systematische Provenienzrecherche mit dem Ziel einer möglichst lückenlosen Klärung der Eigentums- und Besitzverhältnisse
  • Dokumentation, Präsentation und Publikation von Forschungsergebnissen
  • Aufbau eines “Hausarchivs”
  • Aufbereitung von Ergebnissen für den Mediaguide der Dauerausstellung
  • Kontaktpflege mit dem Deutschen Zentrum für Kulturgutverluste
  • Vernetzung mit ProvenienzforscherInnen anderer Häuser

Wir erwarten von Ihnen

  • ein mit Promotion oder mindestens mit der Note 2,0 abgeschlossenes wissenschaftliches Hochschulstudium im Bereich Geschichtswissenschaft, Kunstgeschichte oder vergleichbaren Studiengängen
  • gute Kenntnisse der Geschichte des 19. und 20. Jahrhunderts unter besonderer Berücksichtigung der Zeit des Nationalsozialismus, der Kunst- und Kulturgeschichte sowie der Geschichte des Kunsthandels
  • Kenntnisse im Bereich der Provenienzrecherche zu NS-verfolgungsbedingt entzogenem Kulturgut sowie zum Diskussionsstand der Provenienzforschung in historischen Museen
  • mehrjährige Erfahrungen in der Museumsarbeit sowie im Umgang mit Museumsobjekten
  • umfassende Erfahrung in der Archivrecherche
  • Interesse an der Arbeit des Museums für Stuttgart und an den Aufgaben des Sammlungsteams Erfahrung im Umgang mit Objektdatenbanken sowie ein routinierter Umgang mit MS-Office Anwendungen und Internetrecherchen werden vorausgesetzt.

Darüber hinaus sollten Sie ausgeprägte Team- und Kommunikationsfähigkeit, Organisationsvermögen und Eigeninitiative mitbringen, möglichst mehr als eine Fremdsprache sprechen und zur flexiblen Gestaltung der Arbeitszeit bereit sein. Wir erwarten außerdem ein hohes Maß an Verantwortungsbewusstsein und eine hohe Sensibilität im Umgang mit Restitutionsangelegenheiten. Eine bestehende Vernetzung mit Provenienzforscher/-innen anderer Museen ist von Vorteil.

Die Vergütung erfolgt nach Entgeltgruppe 13 TVöD. Für weitere Auskünfte steht Ihnen die Sammlungsleiterin Frau Dr. Neumann, Telefon 0711 216-25820, gerne zur Verfügung.

Bewerbungen richten Sie bitte unter Angabe der Kennzahl: 41/0029/2018 bis zum 20. Juli 2018 an das Haupt- und Personalamt der Landeshauptstadt Stuttgart, 70161 Stuttgart.

Bitte senden Sie uns nur Kopien ohne Plastikhüllen o. Ä., da keine Rücksendung erfolgt. Nach Abschluss des Auswahlverfahrens werden alle Unterlagen vernichtet.

Homepage <http://www.stadtpalais-stuttgart.de/aktuell.html>

Reference: <http://hsozkult.geschichte.hu-berlin.de/chancen/type=stellen&id=16652>

CFP: Section Provenance, Fourth Swiss Congress of Art History (Mendrisio, 6-8 June 2019)

The relevance of provenance: Contemporary aspects of provenance research in theory and practice

The Washington Principles (1998) and the extensive research by the Bergier Commission (1996–2002), are key dates for provenance research in Switzerland. From 2012 the “Gurlitt trove” and the legacy of the estate to the Kunstmuseum Bern drew attention once again to the treatment of artworks looted by the Nazis in public and private collections. Research into the change of ownership of art works and artefacts has once again been discussed internationally since then. Since 2016 in Switzerland, the federal government has devoted a total of 2 million francs to provenance research projects in museums. But what demands are placed on provenance research as a discipline, specifically in Switzerland? Along with the historical and moral obligation to restitute art works and cultural assets to their legal owners or their heirs, today there are additional questions that apply to the content particularly of the academic disciplines of art history, ethnology and archaeology as well as art technology and conservation studies, and which extend to issues of international cultural asset transfer and thus to legal and political aspects of the origin of artefacts. Continue reading “CFP: Section Provenance, Fourth Swiss Congress of Art History (Mendrisio, 6-8 June 2019)”

CFP: Provenance of Things (Göttingen, 27-31 March 2019)

Provenance of Things. On the Reception of Object Biographies

Section 5 of the XXXV Congress of German Art Historians
at the Georg-August-Universität
in Göttingen (27 – 31 March 2019)
Closing date for submissions: 25 May 2018

http://kunsthistorikertag.de/en/announcement/#_Session_5

This session focuses on the relationship between the individual history of an object and how it is perceived. Papers should clearly show the indivisible interdependence of the object and its history of ownership. We would like to focus on three related questions: What effect does the provenance of an object have on its material as well as non-material value? How do the history of ownership, exhibition and discourse of an object influence its reception on the art market, by private and public collectors as well as its coverage in the media? And how is this modified perception of objects reflected by their exhibition in museums? Continue reading “CFP: Provenance of Things (Göttingen, 27-31 March 2019)”

Seminar, ‘The Art Market Dictionary’ (Vienna, 19 April, 2018)

Seminar on the ‘Art Market Dictionary’

with TIAMSA Board Members Christian Huemer and Johannes Nathan,
Belvedere Research Center, Rennweg 4, 1030 Vienna (in German)

Vienna, 19 April 2018, 10am-12noon

Das „Art Market Dictionary (AMD)“ ist das erste Nachschlagewerk zum internationalen Kunsthandel im 20. und 21. Jahrhundert. Es entsteht derzeit unter Mitwirkung von fünfzehn “Section Editors”, mehr als dreihundert AutorInnen und einem renommierten internationalen Fachbeirat im de Gruyter Verlag, Berlin. Partnerinstitutionen sind u.a. das Getty Research Institute, das Zentralinstitut für Kunstgeschichte, das Forum Kunst und Markt an der TU Berlin und das Belvedere Research Center. Eine Vernetzung mit dem Lexikon der Österreichischen Provenienzforschung (LÖPF) ist vorgesehen. Das AMD wird ab 2019 erscheinen. – Im Zuge der Bearbeitung der Einträge zu Österreich laden wir zu einem Seminar, bei dem Besonderheiten des österreichischen Kunstmarkts und die Herausforderungen bei dessen Erforschung erörtert werden sollen. Das Seminar richtet sich nicht nur an AMD-AutorInnen, sondern ebenso an Interessierte ForscherInnen und Studierende im Bereich Kunstmarkt- und Provenienzforschung, die sich ein genaueres Bild von der Arbeit am Art Market Dictionary machen möchten. Besondere Beachtung werden wir den vorhandenen Informationsquellen und den Möglichkeiten ihrer Auswertung schenken. Das Seminar wird von Dr. Christian Huemer, Leiter des Belvedere Research Center und “Section Editor” des Art Market Dictionary, sowie Dr. Johannes Nathan, Herausgeber des Art Market Dictionary, abgehalten.

Aufgrund begrenzter Teilnehmerzahl wird um Anmeldung per E-Mail gebeten: j.aufreiter@belvedere.at

Review. NS: L. Rother: Kunst durch Kredit 1935

Review of

Rother, Lynn: Kunst durch Kredit. Die Berliner Museen und ihre Erwerbungen von der Dresdner Bank 1935
Berlin: De Gruyter 2017
ISBN 978-3-11-049452-5
492 S.
EUR 49,95

Rezensiert für H-Soz-Kult von: Anja Heuß, Staatsgalerie Stuttgart
<a.heuss@staatsgalerie.de>

Die vorliegende Studie rekonstruiert erstmals umfassend den Verkauf eines großen Konvolutes von Kunstwerken durch die Dresdner Bank an das Land Preußen im August 1935. Es handelte sich dabei um den “größte[n] Kunstdeal während der Zeit des Nationalsozialismus” (S. 1). Für 7,5 Millionen RM wurden 4.401 Objekte vom Land Preußen erworben und an verschiedene Berliner Museen überwiesen. Quantitativ erhielt das Schlossmuseum die meisten Objekte, gefolgt von der Skulpturen-Abteilung, der Nationalgalerie und der Gemäldegalerie. Gemessen an den Ankaufspreisen erhielten jedoch die Gemäldegalerie und das Schlossmuseum die wertvollsten Konvolute. Heute befinden sich immerhin noch mindestens 1.600 Werke im Besitz der Staatlichen Museen zu Berlin; die Verluste gehen einerseits auf Verkäufe noch in der Zeit des Nationalsozialismus, andererseits wohl auf Zerstörungen während des Zweiten Weltkrieges zurück. Die Verkäufe zwischen 1935 und 1945, vor allem die Auktion von fast 800 Objekten über den Münchner Kunsthändler Julius Böhler 1937, werden von der Autorin ausführlich behandelt. Continue reading “Review. NS: L. Rother: Kunst durch Kredit 1935”