CONF: NS-Kunstraub: Provenienzforschung und Restitutionspraxis (Bonn, 20-21 Feb 19)

Institut français, Bonn (20.02.), Käte Hamburger Kolleg „Recht als Kultur“, Bonn (21.02.), 20. – 21.02.2019
Registration deadline: Feb 12, 2019

NS-Kunstraub: Provenienzforschung und Restitutionspraxis in Deutschland und Frankreich

MITTWOCH, 20. FEBRUAR 2019
Erster Tag des Workshops: Institut français Bonn
Adenauerallee 35 · 53113 Bonn · Konferenzraum

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Job: 4 Wiss. Mitarb. “Provenienzforschung” (SPK Berlin)

Stiftung Preußischer Kulturbesitz, Berlin, 22.02.2019
Bewerbungsschluss: 22.02.2019

Für die Provenienzforschung zu den Sammlungen des Ethnologischen Museums
und des Museums für Asiatische Kunst sind in den Staatlichen Museen zu
Berlin – Preußischer Kulturbesitz zum nächstmöglichen Zeitpunkt die
Stellen von

vier wissenschaftlichen Mitarbeiterinnen/Mitarbeitern
Entgeltgruppe 13 TVöD
Kennziffer: SMB-ZA-1-2019

unbefristet zu besetzen.

Im Humboldt Forum werden die Sammlungen des Ethnologischen Museums und des Museums für Asiatische Kunst in Zukunft präsentiert werden. Bei der Erforschung und Präsentation der Werke im Humboldt Forum liegt ein Schwerpunkt auf der Provenienzforschung. Die Geschichte der Sammlungen, die einzelnen Objektbiographien und die Herkunft der Objekte werden in Zusammenarbeit mit den Herkunftsländern erforscht und dokumentiert werden.  

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JOB: Mitarbeiter/in für Provenienzforschung und Restitution, Graz, Austria

Das GrazMuseum (Stadtmuseum Graz GmbH) sucht ab sofort einen/eine Mitarbeiter/-in für den Bereich Provenienzforschung und Restitution im Ausmaß von 40 Wochenstunden. Die Stelle ist auf 2 Jahre befristet.

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ANN: “Provenienzforschung und ihre Folgen” | Hamburger Bahnhof – Museum für Gegenwart – Berlin, 10.1.2019

DIE WEGE DER BILDER PROVENIENZFORSCHUNG UND IHRE FOLGEN

Vortrag von Dr. Petra Winter, Leiterin Zentralarchiv & Provenienzforschung der Staatlichen Museen zu Berlin

Donnerstag, 10. Januar 2019, 18 Uhr
Hamburger Bahnhof – Museum für Gegenwart – Berlin 

Die Provenienzforschung stellt sich gewöhnlich die Frage: Wo kamen die Bilder her? Manchmal fragt sie sich aber auch: Wo gingen sie hin – und warum? Die Wege der Bilder ins Museum hinein und hinaus sind verschlungen, selten geradlinig und manchmal skurril. 
Der Vortrag zeichnet die Wege und Provenienzen von ausgewählten Werken der Nationalgalerie, Staatliche Museen zu Berlin nach: Werke von Malern wie Otto Mueller, Carl Mense und Horst Strempel, die aktuell in der Ausstellung MALER. MENTOR. MAGIER. Otto Mueller und sein Netzwerk in Breslau zu sehen sind. Der Vortrag gibt außerdem Einblicke in den Arbeitsalltag der Provenienzforschung.

Vortrag kostenfrei zzgl. Eintritt. Begrenzte Teilnehmerzahl. Anmeldung nicht erforderlich.

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JOB: Leiter/in Provenienzforschung, Kunstmuseum Basel

Basel
Application deadline: Jan 31, 2019

Die einzigartige Geschichte der Öffentlichen Kunstsammlung Basel, die herausragende Qualität und internationale Ausrichtung ihrer Bestände verpflichtet das Kunstmuseum Basel zur Institutionalisierung einer Provenienzforschung, die dieser Bedeutung angemessenen ist. Das Haus sucht daher zum nächstmöglichen Zeitpunkt eine/n

Leiter/in Provenienzforschung (100%)

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Job: 2 Wiss. Mitarb. “Provenienzforschung: Enteignungskontexte von Kulturguetern” (Stiftung Deutsches Historisches Museum, Berlin)

Stiftung Deutsches Historisches Museum, Berlin, 01.02.2019
Bewerbungsschluss: 04.01.2019

1.) Wiss. Mitarb. “Enteignungskontexte von Kulturgütern in SBZ und DDR”

Bei der Stiftung Deutsches Historisches Museum ist ab dem 1. Februar 2019 die Stelle eines/r wissenschaftlichen Mitarbeiters/in für Provenienzforschung mit dem Schwerpunkt zum Forschungsbereich “Enteignungskontexte von Kulturgütern in SBZ und DDR” in der Abteilung Sammlungen zu besetzen.

Die Stelle ist unbefristet und nach Entgeltgruppe 13 TVöD-Ost bewertet.

Dienstort ist Berlin-Mitte.
Das Aufgabengebiet umfasst im Wesentlichen:
– Dokumentation der Provenienzmerkmale des Sammlungsbestandes in der hausinternen Objektdatenbank
– Eingehende Untersuchung unterschiedlicher Objektgattungen auf Verdachtshinweise
– Vertiefte Recherchen bei Verdachtshinweisen
– Begutachtung bei Neuerwerbungen
– Mitarbeit bei der Vermittlung der Methoden und der Ergebnisse der Provenienzforschung Folgende Anforderungen werden gestellt:
– Abgeschlossenes wissenschaftliches Hochschulstudium in Neuerer und Neuesten Geschichte oder der Kunstgeschichte mit Schwerpunkt im 20. Jahrhundert
– Nachweisbare, langjährige Erfahrung in der Provenienzforschung an kulturhistorischen Museen, insbesondere zu Provenienzen aus der SBZ und DDR
– Mehrjährige Erfahrung in der Ausstellungs- oder Sammlungstätigkeit eines Museums
– Grundkenntnisse der Enteignungskontexte in der Zeit des Nationalsozialismus
– Vertiefte Kenntnisse in der Recherche zu Objekten (idealerweise unterschiedlicher Objektgattungen) ohne prominente Urheberschaft und Provenienz
– Vertiefte Kenntnisse im Bereich der Geschichte  der Sowjetischen Besatzungszone und der DDR (Strukturen, Gesetze, Kunst- und Antiquitätenhandel)

Wünschenswert sind:

– Promotion
– Englischkenntnisse in Wort und Schrift
– Kommunikationsfähigkeit
– Teamfähigkeit, Einsatzbereitschaft

Bei gleicher Eignung, Befähigung und fachlicher Leistung werden Frauen nach dem Bundesgleichstellungsgesetz, schwerbehinderte Menschen nach Maßgabe des Sozialgesetzbuches IX besonders berücksichtigt.

Bitte richten Sie Ihre aussagekräftige Bewerbung mit Lebenslauf und Arbeits- und sonstigen Zeugnissen und anderen Bewertungen sowie Unterlagen bis zum 4. Januar 2019 mit der Kennziffer: Prov_2 ausschließlich elektronisch an: bewerbung@dhm.de.

Bewerbungen in elektronischer Form sollten aus technischen Gründen eine Größe von 8 MB nicht überschreiten und in einer einzigen pdf-Datei gesendet werden.

2.) Wiss. Mitarb. “NS-verfolgungsbedingter Entzug von Kulturgütern”

Bei der Stiftung Deutsches Historisches Museum ist ab dem 1. Februar 2019 die Stelle eines/r wissenschaftlichen Mitarbeiters/in für Provenienzforschung mit dem Schwerpunkt zum Forschungsbereich “NS-verfolgungsbedingter Entzug von Kulturgütern” in der Abteilung Sammlungen zu besetzen.

Die Stelle ist unbefristet und nach Entgeltgruppe 13 TVöD-Ost bewertet.

Dienstort ist Berlin-Mitte.
Das Aufgabengebiet umfasst im Wesentlichen:
– Dokumentation der Provenienzmerkmale des Sammlungsbestandes in der hausinternen Objektdatenbank
– Eingehende Untersuchung unterschiedlicher Objektgattungen auf Verdachtshinweise
– Vertiefte Recherchen bei Verdachtshinweisen
– Begutachtung bei Neuerwerbungen
– Mitarbeit bei der Vermittlung der Methoden und der Ergebnisse der Provenienzforschung

Folgende Anforderungen werden gestellt:
– Abgeschlossenes wissenschaftliches Hochschulstudium in Neuerer und Neuesten Geschichte oder der Kunstgeschichte mit Schwerpunkt im 20. Jahrhundert
– Nachweisbare, langjährige Erfahrung in der Provenienzforschung an kulturhistorischen Museen, insbesondere zu NS-verfolgungsbedingt entzogenem Kulturgut
– Mehrjährige Erfahrung in der Ausstellungs- oder Sammlungstätigkeit eines Museums
– Grundkenntnisse der Enteignungskontexte in der Sowjetische Besatzungszone und der DDR
– Vertiefte Kenntnisse in der Recherche zu Objekten (idealerweise unterschiedlicher Objektgattungen) ohne prominente Urheberschaft und Provenienz
– Vertiefte Kenntnisse im Bereich der NS-Geschichte (Strukturen, Gesetze, Kunsthandel) und der Nachkriegsgeschichte

Wünschenswert sind:

– Promotion
– Englischkenntnisse in Wort und Schrift
– Kommunikationsfähigkeit
– Teamfähigkeit, Einsatzbereitschaft

Bei gleicher Eignung, Befähigung und fachlicher Leistung werden Frauen nach dem Bundesgleichstellungsgesetz, schwerbehinderte Menschen nach Maßgabe des Sozialgesetzbuches IX besonders berücksichtigt.

Bitte richten Sie Ihre aussagekräftige Bewerbung mit Lebenslauf und Arbeits- und sonstigen Zeugnissen und anderen Bewertungen sowie Unterlagen bis zum 4. Januar 2019 mit der Kennziffer: Prov_1 ausschließlich elektronisch an: bewerbung@dhm.de.

Bewerbungen in elektronischer Form sollten aus technischen Gründen eine Größe von 8 MB nicht überschreiten und in einer einzigen pdf-Datei gesendet werden.

ANN: Ringvorlesung: Sammlungen – Provenienz – Kulture (Wuerzburg, 18 Oct 18-31 Jan 19)

Sammlungen – Provenienz – Kulturelles Erbe (SPKE)

Universität Würzburg
Hörsaal 5 im Philosophiegebäude am Hubland Süd
18.10.2018 – 31.01.2019

Öffentliche Ringvorlesung
WS 2018/19, jeweils Do., 18:15–20 Uhr,

Eintritt frei

Ringvorlesung der Fächer Geschichte, Kunstgeschichte und Museologie der Universität Würzburg in Kooperation mit dem Museum für Franken und dem Museum am Dom.

Organisation: Dr. habil. Susanne Müller-Bechtel mit Prof. Dr. Eckhard Leuschner, Prof. Dr. Guido Fackler und Prof. Dr. Anuschka Tischer.

Seit dem Wintersemester 2016/17 wird an der Julius-Maximilians-Universität Würzburg der interdisziplinäre Masterstudiengang „Sammlungen – Provenienz – Kulturelles Erbe“ (SPKE) als erster seiner Art hierzulande angeboten. Er reagiert auf die zunehmenden kulturpolitischen Herausforderungen der Provenienzforschung und die gesteigerten Anforderungen an das Sammeln, Bewahren und Erforschen von Kunst- und Kulturgütern (Cultural Heritage). Dabei bietet die Zusammenarbeit der Fächer Kunstgeschichte, Museologie/Museumswissenschaft und Geschichte breite theoretische Grundlagen, aber auch individuelle Möglichkeiten fachlicher Vertiefung.

In der nunmehr dritten Ausgabe der SPKE-Ringvorlesung diskutieren namhafte Referentinnen und Referenten prinzipielle Fragen der Provenienzforschung und des Kulturgutschutzes, stellen damit befasste Einrichtungen vor, decken Verstrickungen von Politik, Kunstmarkt und Kunsthandel auf oder untersuchen exemplarisch unterschiedliche Sammlungsprofile und Sammlerpersönlichkeiten. Mit dem Galeristen, Mäzen und Verleger Egidio Marzona spricht einer der wichtigsten Sammler der Avantgarden des 20. Jahrhunderts über seine Leidenschaft.

PROGRAMM

18.10. 2018
JOHANNA POLTERMANN (AK Provenienzforschung e.V. / Staatsgalerie Stuttgart):
Der Arbeitskreis Provenienzforschung e.V. – Rückblick, Status quo und Perspektiven.

25.10.2018
ADELHEID RASCHE (Sammlung Textilien, Kleidung und Schmuck, Germanisches Nationalmuseum, Nürnberg):
Ewig in Mode? Kleidung und Textilien als museales Sammlungsobjekt.

8.11. 2018
INA K. UPHOFF (Forschungsstelle Historische Bildmedien, Julius-Maximilians-Universität, Würzburg):
Schulwandbilder und die Erziehung des Blicks. Die Sammlung der Forschungsstelle Historische Bildmedien.

22.11. 2018
ULRICH HEINEN (Professur für Gestaltungstechnik und Kunstgeschichte, Bergische Universität Wuppertal):
Rubens als Sammler.

29.11. 2018 (ABWEICHENDER VERANSTALTUNGSORT: Museum am Dom)
Über das Sammeln – Gespräch mit dem Kunstsammler EGIDIO MARZONA.

6.12. 2018
WOLFGANG AUGUSTYN (Zentralinstitut für Kunstgeschichte, München):
Alexander Duke of Hamilton in Italien und Frankreich – zu einer adeligen Sammlung vom Ende des 18. Jahrhunderts.

13.12. 2018
MARLEN TOPP (Landessstelle für die nichtstaatlichen Museen in Bayern, München):
Die französische Porzellanmanufaktur Sèvres und ihre Auftragsarbeiten für Hermann Göring. Quellenlage, Order, Anfertigung, Verbleib.

10.1. 2019
MARIA OBENAUS (Deutsches Zentrum Kulturgutverluste, Magdeburg/ Staatliche Kunstsammlungen Dresden):
Kunst in Bewegung. Provenienzforschung und Kulturgutschutz in Vergangenheit und Gegenwart.

17.1. 2019
MARKUS HILGERT (Generalsekretär der Kulturstiftung der Länder, Berlin):
Handel mit Kulturgütern: Grundlagen, Rahmenbedingungen und Kontroversen.

24.1. 2019
FRANCINE GIESE (Kunsthistorisches Institut, Universität Zürich):
Wie schützt und pflegt man einen transkulturellen Baubestand?

31.1. 2019
MEIKE HOPP (Zentralinstitut für Kunstgeschichte, München):
Kunstmarktforschung – Kontextforschung – Provenienzforschung.

Weitere Informationen:
https://www.phil.uni-wuerzburg.de/sammlungen_provenienz/studium/

Reference: ANN: Ringvorlesung: Sammlungen – Provenienz – Kulture (Würzburg, 18 Oct 18-31 Jan 19). In: ArtHist.net, Oct 16, 2018. <https://arthist.net/archive/19254>.