Vom Umgang mit Künstler*innen-Nachlässen – Erfahrungsberichte zum künstlerischen Nachlass von Jakob Strasser (1896–1978) (Rheinfelden, Sept 14, 2018)

Das Schweizerische Institut für Kunstwissenschaft (SIK-ISEA) hat 2017 einen Ratgeber zum Umgang mit Künstlernachlässen herausgegeben. Darin werden Strategien der Bewertung und Vermittlung, die Werkdokumentation und -konservierung, der Umgang mit dokumentarischen Nachlässen und rechtliche Normen erklärt und illustriert.

Nun rücken Erfahrungen im Umgang mit verschiedenen künstlerischen Nachlässen in den Blickpunkt. An wechselnden Standorten in allen Sprachregionen der Schweiz wird solches Wissen im Rahmen von Gesprächsabenden mit einem breiten Publikum geteilt. Ob Erben, zukünftige Erblasser, Nachlassverwalter oder Interessierte: Vor welchen Herausforderungen und Auflagen stehen sie, wie organisieren sie sich? Was bewährt sich und was nicht? Continue reading “Vom Umgang mit Künstler*innen-Nachlässen – Erfahrungsberichte zum künstlerischen Nachlass von Jakob Strasser (1896–1978) (Rheinfelden, Sept 14, 2018)”

Elizabeth Pergam, Paris over London: Victorian curator J.C. Robinson’s collection at auction

The Wallace Collection continues its series of History of Collecting Seminars with a talk by

Dr Elizabeth Pergam (Lecturer, Sotheby’s Institute of Art, New York, NY)

Paris over London: Victorian curator J.C. Robinson’s collection at auction

Charles Maurand after Honoré Daumier, L’Hotel des ventes: le Commissaire-priseur, 1863, wood engraving, NGA 1978.82.19

The seminars are free, no bookings required.
The Wallace Collection, History of Collecting Seminars, Timetable Autumn 2018

30-07-18 Wallace Collection-Pergam (pdf)

ANN: Artists’ Estates, SIK-ISEA (Vaduz, 10 July, 2018 – in German)

Vom Umgang mit Künstler*innen-Nachlässen
– Informationen, Beispiele und Gespräche

10. Juli 2018, 6 – 8 pm
anschliessend Aperitif
Kunstraum Engländerbau
Städtle 37, LI-9490 Vaduz

Um Anmeldung bis am 5. Juli 2018 wird gebeten an rahel.beyerle@sik-isea.ch

Das Schweizerische Institut für Kunstwissenschaft (SIK-ISEA) hat 2017 einen Ratgeber zum Umgang mit Künstlernachlässen herausgegeben. Darin werden Strategien der Bewertung und Vermittlung, die Werkdokumentation und -konservierung, der Umgang mit dokumentarischen Nachlässen und rechtliche Normen erklärt und illustriert.

Nun rücken Erfahrungen im Umgang mit verschiedenen künstlerischen Nachlässen in den Blickpunkt. An wechselnden Standorten in allen Sprachregionen der Schweiz wird solches Wissen im Rahmen von Gesprächsabenden mit einem breiten Publikum geteilt. Ob Erben, zukünftige Erblasser, Nachlassverwalter oder Interessierte: Vor welchen Herausforderungen und Auflagen stehen sie, wie organisieren sie sich? Was bewährt sich und was nicht?

Anne Marie Jehle (1937-2000), Kunsthaus (Selbstporträt), n.d., Fotografie einer Fotocollage, Abreibebuchstaben, 20,8 x 20,8 cm (Detail), Anne Marie Jehle-Stiftung, Vaduz

Zu Gast im Kunstraum Engländerbau, Vaduz – Erfahrungsberichte zu künstlerischen Nachlässen in Liechtenstein

Der fünfte Gesprächsabend dieser Veranstaltungsreihe findet im Kunstraum Engländerbau in Vaduz statt. Mit dem Bericht der Konservatorin Dagmar Streckel zu Anne Marie Jehle (1937–2000) führt er ein Fallbeispiel an, bei welchem eine Stiftung zum Zweck der Erhaltung und Verbreitung eines künstlerischen Erbes gegründet wurde. Ein weiteres Beispiel handelt vom Nachlass der Galerie Haas (gegr. 1968): Wie dieser in den Sammlungsbestand der Stiftung Dokumentation Kunst in Liechtenstein (DKL) überging, die Auffang- sowie Informationsstelle ist, erzählt Stiftungsratspräsident Karl Gassner.
Der Abend wird organisiert von SIK-ISEA und visarte.liechtenstein.

Einleitend sprechen Lilian Hasler, Präsidentin visarte.liechtenstein und Matthias Oberli, Abteilungsleiter Kunstdokumentation SIK-ISEA.

Teilnehmende sind eingeladen, die Ausstellung im Kunstraum Engländerbau 11 Wegbereiter_Innen zu besuchen.

ANN: French and German Avantgarde in Berlin. Otto Feldmann’s ‘Neue Galerie’ 1913/14 (Berlin, 9 July 2018, in German)

Prof. Dr. Rainer Stamm, Oldenburg
 Französische und deutsche Avantgarde in Berlin.
Otto Feldmanns ‚Neue Galerie‘ 1913/14

Von links nach rechts: Georg Tappert: Plakat zur Ausstellung der Neuen Secession in der Neuen Galerie, 1914 © VG Bild-Kunst, Bonn 2018; Otto Feldmann, undatiert; das bislang einzige bekannte Foto des Kunsthändlers; „Picasso – Negerplastik“. Katalog zur Ausstellung der Neuen Galerie, Berlin 1913 © Rainer Stamm

Raum A 111, Architekturgebäude der TU
Straße des 17. Juni 150/152
10623 Berlin

Abstract: Wenn heute an die Pioniere des modernen Kunsthandels in Berlin erinnert wird, sind damit zumeist Paul Cassirer, Herwarth Walden und Alfred Flechtheim gemeint, die für die Durchsetzung der Avantgarden vom Impressionismus bis zur Neuen Sachlichkeit stehen. Nahezu vergessen ist das Wirken Otto Feldmanns, der 1913 mit seiner Neuen Galerie in der Lennéstraße am Berliner Tiergarten eine Kunsthandlung eröffnete, in der er bis zum Beginn des Ersten Weltkriegs bahnbrechende Ausstellungen präsentierte. Von der Gründung bis zur Schließung nur ein Jahr später konnte die Neue Galerie sieben Ausstellungen zeigen, zu denen jeweils ein Katalog erschien: In wenigen Monaten machte Feldmann das Berliner Publikum darin mit Picassos kubistischen Werken, mit den Radierungen von Jules Pascin, mit Werken von André Derain, Max Pechstein oder Karl Schmidt-Rottluff bekannt. Continue reading “ANN: French and German Avantgarde in Berlin. Otto Feldmann’s ‘Neue Galerie’ 1913/14 (Berlin, 9 July 2018, in German)”

CONF: Co-Constituting the Global (Berlin, 22 Jun 18)

Co-Constituting the Global

ICI Berlin
Christinenstraße 18-19, Haus 8
June 22, 2018
3:00 -9:00 p.m.

Public part of the 2-day working session programme of Global Asia / Pacific Art Exchange (GAX) 2018 in Berlin

Co-constituting the Global addresses the lived entanglements of the global that are not adequately theorized by notions of the global and the local, which bifurcate experiences that are necessarily co-constituting. It will take up the question of how artworks, artists, cultural producers, art historians, historians, and theorists who simultaneously exist on multiple and intertwining scales, co-constitute the global in relation with one another through meaning making/world-making processes of (critical) interconnecting, social networks, transnational/transcultural historiography, the circulation of objects, and imagined communities. Continue reading “CONF: Co-Constituting the Global (Berlin, 22 Jun 18)”

TALK: Title insurance for cultural property (Vienna, 28 June, in German)

Pflichtversicherungen gegen Ansprüche auf Kulturgut?
Ein Vorschlag zur nachhaltigen Konfliktlösung zwischen Anspruchstellern und Besitzern von Raubkunst

Donnerstag, 28. Juni 2018, um 12.00 Uhr c.t.,
Ahnensaal des Bundesdenkmalamts, Hofburg (Säulenstiege)
Wien I

Eintritt frei

TIAMSA Co-Chair Johannes Nathan discusses a proposal for title insurance for cultural property (hosted by the Austrian Commission for Provenance Research; in German)

In this talk, Johannes Nathan will further discuss a proposal which he briefly presented at the recent ‘Spoliation Conference’ (National Gallery London, 12 September 2017). This talk (in German) forms part of the ‘Mittagsgespräche‘ related to matters concerning provenance research and displaced or looted art

Thursday, 28. June 2018, 12:15, Ahnensaal des Bundesdenkmalamts, Hofburg (Säulenstiege)
Vienna I

Open to all

 Program: Mittagsgespräch_Nathan (pdf)