ANN: Artists’ Estates, SIK-ISEA (Vaduz, 10 July, 2018 – in German)

Vom Umgang mit Künstler*innen-Nachlässen
– Informationen, Beispiele und Gespräche

10. Juli 2018, 6 – 8 pm
anschliessend Aperitif
Kunstraum Engländerbau
Städtle 37, LI-9490 Vaduz

Um Anmeldung bis am 5. Juli 2018 wird gebeten an rahel.beyerle@sik-isea.ch

Das Schweizerische Institut für Kunstwissenschaft (SIK-ISEA) hat 2017 einen Ratgeber zum Umgang mit Künstlernachlässen herausgegeben. Darin werden Strategien der Bewertung und Vermittlung, die Werkdokumentation und -konservierung, der Umgang mit dokumentarischen Nachlässen und rechtliche Normen erklärt und illustriert.

Nun rücken Erfahrungen im Umgang mit verschiedenen künstlerischen Nachlässen in den Blickpunkt. An wechselnden Standorten in allen Sprachregionen der Schweiz wird solches Wissen im Rahmen von Gesprächsabenden mit einem breiten Publikum geteilt. Ob Erben, zukünftige Erblasser, Nachlassverwalter oder Interessierte: Vor welchen Herausforderungen und Auflagen stehen sie, wie organisieren sie sich? Was bewährt sich und was nicht?

Anne Marie Jehle (1937-2000), Kunsthaus (Selbstporträt), n.d., Fotografie einer Fotocollage, Abreibebuchstaben, 20,8 x 20,8 cm (Detail), Anne Marie Jehle-Stiftung, Vaduz

Zu Gast im Kunstraum Engländerbau, Vaduz – Erfahrungsberichte zu künstlerischen Nachlässen in Liechtenstein

Der fünfte Gesprächsabend dieser Veranstaltungsreihe findet im Kunstraum Engländerbau in Vaduz statt. Mit dem Bericht der Konservatorin Dagmar Streckel zu Anne Marie Jehle (1937–2000) führt er ein Fallbeispiel an, bei welchem eine Stiftung zum Zweck der Erhaltung und Verbreitung eines künstlerischen Erbes gegründet wurde. Ein weiteres Beispiel handelt vom Nachlass der Galerie Haas (gegr. 1968): Wie dieser in den Sammlungsbestand der Stiftung Dokumentation Kunst in Liechtenstein (DKL) überging, die Auffang- sowie Informationsstelle ist, erzählt Stiftungsratspräsident Karl Gassner.
Der Abend wird organisiert von SIK-ISEA und visarte.liechtenstein.

Einleitend sprechen Lilian Hasler, Präsidentin visarte.liechtenstein und Matthias Oberli, Abteilungsleiter Kunstdokumentation SIK-ISEA.

Teilnehmende sind eingeladen, die Ausstellung im Kunstraum Engländerbau 11 Wegbereiter_Innen zu besuchen.

Preserving art? Challenges and chances of the artists’ estates in Switzerland

Kunst erhalten? Herausforderungen und Chancen von Künstlernachlässen in der Schweiz 

1.-2. September 2017
FHNW Hochschule für Gestaltung und Kunst, Freilager-Platz 1, CH-4023 Basel

Fees: 1 day CHF 70, 2 days CHF 120. Concessions for members of visarte: 1 day CHF 40, 2 days CHF 60.
Please register by 14. August 2017tagungssekretariat@gmail.com.
Spaces are limited, registration on a first come-first serve basis. Registrations after 20 August 2017 will be charged CHF 40 extra.

In the Autumn of 2007 the conference Repository Museum? Strategies for artists’ estates [Endlager Museum? Strategien im Umgang mit Künstlernachlässen] was organized by the Kunstmuseum Thurgau together with visarte.schweiz and the Association of Swiss Museums (VMS), which initiated a broad discussion of artists’ estates for the first time. 10 years later the Campus der Künste in Basel brings together specialists to discuss the still urgent topic. Lectures, workshops and talks will explore the developments of the past decade. What is today’s status of preserving estates? Which individual projects were realised? What needs to follow suit?

The symposium organized by the Swiss Institute of Art Science (SIK-ISEA), visarte.schweiz, ARTexperts and the Christoph Merian Foundation is intended to stimulate a varied discussion among artists, estate owners and executives executives, as well as all other committed art business practitioners.

During the conference SIK-ISEA will release its new guide to Artistic Estates.